Eine insbesondere für neu geborene intersexuelle Kinder wichtige Änderung des Personenstandsgesetzes aus dem Jahr 2007 wurde mit Datum von 28. August 2013 wirksam.

Künftig muss das Geschlecht neugeborener Kinder nicht mehr kurz nach der Geburt eingetragen werden, sofern es bei der Geburt nicht eindeutig bestimmt werden kann. Wenn solche Kinder nicht klar zuzuordnen sind, können sie seit 28. August 2013 auch ohne Geschlechtseintrag ins Geburtenregister eingetragen werden. Ziel dieser Neuerung ist es, den Druck von Eltern und Ärzten zu nehmen, sich direkt nach der Geburt für ein Geschlecht entscheiden zu müssen. Dies hat den Vorteil, dass nicht mehr vorschnell medizinische Eingriffe zur Anpassung vorgenommen werden müssen.

Quelle: Personenstandsgesetzes aus dem Jahr 2007, zuletzt geändert am 28. August 2013, § 22 Absatz 3. (juris GmbH - http://www.juris.de)

 

 

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Klick auf den grünen Button geben Sie Ihre Zustimmung
zur Verwendung von Cookies und zur Datenschutzerklärung entsprechend DSGVO.