Wir können ein aus unserer Sicht gut gelungenes Buch empfehlen, das im Querverlag zum Preis von 12,90 € erschienen ist:

 

Thorsten Mell (Hrsg.): Das Innere entscheidet - Transidentität begreifbar machen

 

Das Innere entscheidet - Transidentität begreifbar machen

 

Das Buch will transidenten Menschen, ihren Angehörigen und Freunden sowie allen, die mehr über das Thema wissen wollen, das Phänomen näher bringen und zu einem besseren Verständnis beitragen. Das Buch bietet pädagogische Hilfe für Schulen, Jugendzentren und andere Bildungseinrichtungen, um die längst überfällige Aufklärungsarbeit dort zu erleichtern. Durch Erfahrungsberichte von Betroffenen, Sachtexte juristischer und medizinischer Fachkräfte, ein ausführliches Glossar sowie Bibliografie und eine Liste von Internet-Gruppen und Beratungsstellen wird dieser Ratgeber einen wichtigen, manchmal sogar lebenswichtigen Beitrag leisten zu einem Thema, das allzu oft vernachlässigt wird.

Meine ersten E rinnerungen ans Anderssein sind im Kindergarten. Alle Mädchen gingen total gerne in die Puppenecke. Bei mir war das anders. Ich testete meine Kraft, indem ich mich mit den Jungs angelegt habe. Außerdem war meine Lieblingsbeschäftigung, die Puppeneckenkinder auf die Palme zu bringen. Das alleine ist aber noch kein Grund, trans* zu sein. (Thorsten)

Ich habe schon mehrere Jahre in einer - vermeintlich - lesbischen Beziehung gelebt, als sich meine „Freundin" als Transmann outete. Wir hatten uns schon vorher immer mal wieder über das Thema Transsexualität unterhalten, aber es war für mich nicht von Anfang an zu erkennen, dass sie selber betroffen war. Davon wusste oder ahnte ich lange nichts. Ich habe in ihm eine Frau gesehen - zugegeben eine sehr maskuline Frau, aber in meinen Augen eine Frau. (Kerstin)