Aktuelle Informationen aus der Gruppe Trans-Ident Frankfurt:

Hallo Alle zusammen:

auch am Dienstag den 5.7 waren wir wieder in einer große Runde zusammen, und neben vielen bekannten Gesichtern konnten wir auch wieder einige Neue begrüßen. Wir haben dann neben den geläufigen Themen auch über den anstehenden CSD in Frankfurt gesprochen, und festgestellt, das unser Trans* Thema dort völlig unterrepräsentiert und wenig sichtbar ist. Da wir das für dieses Jahr aber kurzfristig nicht mehr grundlegend ändern können, hat Jessica den Vorschlag gemacht, das alle, die mitlaufen möchten und keine Lust haben, das alleine zu machen, gerne sich dem Wagen der Grünen anschließen können. Alle die dazu Lust haben möchten sich bitte am Samstag den 16.7 bis spätestens 10.30 - 11.00 Uhr auf dem Römerberg an besagtem Wagen einfinden. 

LG

Michaela

 

Am 26.7 haben sich Carina und ich im Kaffeehaus am Zoo mit der Journalistin Astrid Ludwig getroffen und mit ihr ein langes und intensives Gespräch geführt. Anlass war, das Astrid plant, eine Titelgeschichte über unsere Gruppe in der nächsten Ausgabe der Frankfurter Selbsthilfezeitung zu veröffentlichen. Es gab unsererseits einiges zu erzählen, da Astrid bis dato nicht allzu viel mit unserem Thema zu tuen hatte. Sie erwies sich aber als eine sehr aufmerksame Zuhörerin, die unserem Thema gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Astrid hat uns dann einige Tage später ihr Konzept vorgestellt, welches wir nach einigen Änderungswünschen gut annehmen konnten. Die Ausgabe mit dem Beitrag über unsere Gruppe wird im September / Oktober diesen Jahres veröffentlicht. Darauf sind wir natürlich sehr gespannt!!!  

 

Am 2.8 haben wir die liebe Tina Bleifuss verabschiedet, die aus beruflichen Gründen nach Gräfenberg in der Fränkischen Schweiz umgezogen ist. Tina war zusammen mit mir und einigen wenigen Anderen Gründungsmitglied der Frankfurter Transident - Gruppe, die sich im November 2013 im Naturfreundehaus Neu - Isenburg zum ersten Mal getroffen hat. Ab Januar 2016 war sie dann auch im Leitungsteam und hat sich immer sehr für die Belange der Gruppe eingesetzt. Das sie nun nicht mehr kommen kann, ist ein herber Verlust für uns, da sie sich mit ihrer stets freundlichen Art immer sehr fürsorglich um Leute gekümmert hat, die Unterstützung brauchten.  Noch dazu hatte Tina wenig Probleme bei ihrer Transition und konnte deswegen immer wieder von positiven Erlebnissen berichten, die sie gemacht hatte. Das hatte auf uns alle eine stärkende und aufmunternde Wirkung, denn etliche von uns hatten häufig weniger erfreuliches zu berichten. 

 

Im September haben wieder einige Menschen an unserem Gruppenabend teilgenommen, die noch nie bei uns gewesen waren, und teilweise auch noch wenig Erfahrungen und Kenntnisse mit unserem Thema hatten. Das hat an diesem Abend dazu geführt, das wir bis 21.00 Uhr noch nicht einmal unsere Kennenlernrunde (Blitzlicht) die am Anfang jeden Abends steht, gänzlichst abschließen konnten. Zu viele Fragen sind immer wieder in die Runde gegeben worden. Das war einerseits sehr spannend, hatte aber auf der anderen Seite den Nachteil, das sich einige von uns mit ihren ureigenen Problemen gar nicht einbringen konnten. 

 

Um zu verhindern, das sich das eventuell im Oktober wiederholen würde, haben wir gleich zu Anfang darüber abgestimmt, ob es auch diesmal wieder zu Anfang zu einem langen und ausführlichen Statement aller Anwesenden kommen sollte, oder ob wir uns erst einmal auf ca. 5 Minuten pro Beitrag beschränken sollten. Letzeres wurde dann mehrheitlich festgelegt und so waren wir schon nach einer Stunde mit der Vorstellung durch. Danach entwickelte sich eine leidenschaftliche Diskussion rund um das Thema, welchen Einfluss insbesondere muslimische Migranten auf den Alltag von Transmenschen in unserem Land haben.   

 

Im Dezember haben wir  den Gesprächskreis in der Großgruppe ausfallen lassen und haben in kleineren Gruppen miteinander geplaudert. Das wurde sehr gut angenommen und ist sicher immer wieder Mal eine Alternative zur ansonsten meist stattfindenden Kennenlernrunde.

Allen die in den vergangenen Zeiten unsere Gruppensitzungen besucht haben wünschen wir einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017 und würden uns freuen, wenn sie sich auch im neuen Jahr wieder konstruktiv bei uns einbringen würden.  

 

Auch in den ersten Gruppenabenden des Jahres 2017 hat sich die Beteiligung auf dem hohen Niveau von über 20 Teilnehmenden eingespielt. Dabei gibt es einige, die fast immer kommen, andere die regelmäßig alle 2-3 Monate zu uns kommen, und wiederum andere, die gelegentlich teilnehmen, je nach Bedarf.....und natürlich gibt es auch immer wieder Neuzugänge und andere, die nicht mehr kommen.

Auf dem Gruppenabend im April hat eine Dame, die schon viele Jahre eine Praxis für Nadelepilation betreibt, uns ausführlich und sehr anschaulich geschildert, wie dieses Verfahren in der Praxis angewandt wird. Noch dazu konnte sie einiges über den Umgang mit den Krankenkassen erzählen, auch diese Informationen waren sehr hilfreich und interessant. 

Inzwischen laufen unsere Gruppenabende fast immer so ab, das am Anfang eine ausführliche Kennenlernrunde stattfindet, in der sich alle Teilnehmenden kurz vorstellen und falls das Bedürfnis besteht, auch über ihre momentane Befindlichkeit berichten. Sind wir damit durch, was in der Regel ein bis zwei Stunden dauert, münden die meisten Treffen in ein zwangloses Beieinandersein, in dem miteinander geplaudert wird. Ausnahme sind die Abende, in denen ein ganz besonderes Thema auf der Agenda steht.

Im April 2017 hatten wir eine Dame zu Gast, die sich seit vielen Jahren mit der Nadelepilation beschäftigt und in Frankfurt eine dementsprechende Praxis betreibt - ein Thema welches für viele Mann zu Frau Transgender in ihrer Entwicklung eine sehr große Rolle spielt. Es gab Informationen darüber, welche Schritte notwendig sind, um bei den Krankenkassen eine Genehmigung zu erhalten, welche Verfahren angewandt werden und wie die einzelnen Sitzungen ablaufen.